Zum Inhalt springen
Kostenlose Lieferung ab einem Einkaufswert von 250 € innerhalb Frankreichs (Festland) Kostenlose Rücksendung und Umtausch innerhalb Frankreichs (ohne Überseegebiete)

Connectez-vous pour voir vos points

Tipps von Camille von Pamfou Dressur

1- Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Punkte, die man im Vorfeld vorbereiten sollte, um unter optimalen Bedingungen in die Turniersaison zu starten?

Um gut in die Turniersaison zu starten, ist es entscheidend, realistisch und methodisch vorausschauend zu planen.

Zunächst sollte man einen machbaren Turnierplan erstellen und sich auf ein Niveau festlegen, das man wirklich beherrscht. Die Idee ist, das Pferd (und den Reiter) von Anfang an mit Selbstvertrauen zu stärken: Wenn beispielsweise das Training zu Hause auf dem Niveau Amateur 1 stattfindet, kann es sinnvoll sein, in der Klasse Amateur 2 zu starten. Bei Turnieren kommen viele störende Faktoren ins Spiel, daher ist es selten, dass man zu 100 % in Form ist: Man sollte sich also in einer Komfortzone bewegen.

Außerdem ist es unerlässlich, ein Pferd in guter körperlicher Verfassung vorzustellen, das bereit ist, die Anstrengungen zu bewältigen.

Schließlich ist eine umfassende Untersuchung im Vorfeld entscheidend: Tierarzt, Osteopath, Zahnarzt… Wenn man sicherstellt, dass alles in Ordnung ist, kann man die Saison gelassen angehen und die Chancen auf Beständigkeit und Leistung maximieren.

2- Wie gestaltest du die körperliche und mentale Vorbereitung deines Pferdes während der gesamten Saison?

Die Vorbereitung des Pferdes erfolgt über das ganze Jahr hinweg, wobei besonderes Augenmerk auf sein allgemeines Wohlbefinden gelegt wird.

Körperlich ist es unerlässlich, sich auf ein Team von Fachleuten zu stützen und eine regelmäßige Betreuung sicherzustellen, da das Pferd hohen Belastungen ausgesetzt ist. Auch die Ernährung spielt eine Schlüsselrolle, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Was die mentale Seite betrifft, ist Abwechslung entscheidend. Das Abwechseln der Trainingseinheiten, das Verlassen des Reitplatzes, das Einbeziehen von Arbeit im Freien und tägliche Zeit auf der Koppel sorgen dafür, dass das Pferd motiviert und ausgeglichen bleibt. Das Ziel ist es, Routine zu vermeiden, indem man abwechslungsreiche Tage gestaltet, um sowohl sein Engagement als auch sein Gleichgewicht zu erhalten.

3- Hast du an Turniertagen eine bestimmte Routine, um deine Leistung und die deines Pferdes zu optimieren?

Meine Turnierroutine basiert vor allem auf festen Bezugspunkten.

Von denselben Menschen umgeben zu sein, insbesondere von einem Pferdepfleger, der mich gut kennt, macht den Unterschied: Er weiß, wann er mit mir sprechen, mich entspannen oder mich im Gegenteil mich konzentrieren lassen muss. Diese Kontinuität ist beruhigend, sowohl für den Reiter als auch für das Pferd.

Ich lege auch großen Wert auf die mentale Vorbereitung, mit Visualisierungstechniken, um meine Prüfungen gelassener anzugehen.

Schließlich versuche ich, ein Gleichgewicht zu finden: Zeit mit meinem Pferd zu verbringen, mich aber auch mit meinen Lieben zu umgeben. Das hilft mir, entspannt und in guter Verfassung zu bleiben, um Leistung zu bringen.

4- Wie gehst du mit Unvorhergesehenem oder Leistungsschwächen während der Saison um?

Angesichts von Unvorhergesehenem und Leistungsschwächen kommt es vor allem darauf an, sie zu akzeptieren und zu meistern.

Sie sind ein fester Bestandteil des Weges, daher muss man damit rechnen und bereit sein, sie anzunehmen. Wenn sie auftreten, ist es wichtig, zu verstehen, warum: die Ursache zu identifizieren, sich selbst ehrlich zu hinterfragen und die Situation mit Abstand zu analysieren.

Anschließend muss man es schaffen, mit diesem Misserfolg Frieden zu schließen, ohne sich darin zu verstricken, und ihn nutzen, um wieder auf die Beine zu kommen, indem man sich neue Ziele setzt. Das ist ein echter Hebel für den Fortschritt.

Das knüpft an die Vorbereitung im Vorfeld an: Je solider diese ist, desto besser kann man mit solchen Momenten umgehen. Denn im Grunde sind es oft die Misserfolge, die einen am meisten voranbringen. Erfolge geben Sicherheit, regen aber weniger dazu an, sich selbst zu hinterfragen, während Schwierigkeiten einen zwingen, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen.

5- Welchen Rat würdest du einem Reiter geben, der Fortschritte machen und über eine ganze Saison hinweg im Wettkampf konstant bleiben möchte?

Der wichtigste Rat ist, sich auf eine langfristige Entwicklung einzustellen.

Eine gute Begleitung ist unerlässlich: ein Trainer, dem man vertraut, aber auch ein starkes Team rund um das Pferd (Tierarzt, Hufschmied…). Wichtig ist, auch in schwierigeren Zeiten konstant zu bleiben, ohne bei der kleinsten Leistungsschwäche alles in Frage zu stellen.

Fortschritte verlaufen nie geradlinig. Man muss Phasen der Stagnation akzeptieren, Schritt für Schritt vorangehen und darf sich nicht auf das Endziel stürzen.

Schließlich muss das Pferd im Mittelpunkt stehen: Es bestimmt das Tempo, das Niveau und die Häufigkeit der Turniere. Wenn man dies respektiert, gewinnt man während der gesamten Saison an Gelassenheit und Beständigkeit.

Mein Warenkorb

Ihr Einkaufswagen ist leer

Zur Forschung

Meine Favoriten

Ihre Wunschliste ist leer

Mein Land wählen