75 % DER SCHWEREN VERLETZUNGEN BETREFFEN DIE VOM AIRBAG GESCHÜTZTEN BEREICHE.
Reiten ist sowohl im Freizeit- als auch im Leistungssport gefährlich, und der Kontakt mit Pferden kann zu schweren bis tödlichen Verletzungen führen. Zu Fuß wie zu Pferd können alle Verletzungen schwerwiegende Ausmaße annehmen, unterscheiden sich aber in ihrer Art.
Genauso wie der Kopfschutz sollte auch der Schutz des Oberkörpers zu den Prioritäten jedes Reiters gehören. Es ist offensichtlich, einen Helm zu tragen, aber 75 % der schweren Verletzungen (AIS4+) bei Stürzen betreffen die vom Airbag geschützten Bereiche [1] und [6]. Deshalb hat Horse Pilot in Zusammenarbeit mit In&motion einen Airbag für Reiter entwickelt.
EIN AIRBAG, DER DIE BEIM REITSTURZ AM MEISTEN BETROFFENEN OBERKÖRPERBEREICHE SCHÜTZT
Thorax, Bauch, Wirbelsäule und Halswirbel.
ES GIBT 1 VERLETZUNG PRO 1000 STUNDEN REITSPORT.
Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme sind Reitverletzungen seltener als in anderen Sportarten. Bei 1 000 Stunden Sportpraxis zählt man beim American Football 6,1 Verletzungen, beim Reiten nur 1 [1].
Andererseits ist das Risiko schwerer Verletzungen und Todesfälle beim Reitsport höher als in anderen Sportarten, mit einer Sterblichkeitsrate von 1 pro 1 Million Menschen, der höchsten unter allen Sportarten[2].
54 % DER PFERDEBEZOGENEN VERLETZUNGEN ENTSTEHEN DURCH AUSWIRKUNGEN NACH EINEM STURZ VOM PFERD.

DER AM HÄUFIGSTEN VERLETZTE REITER IST EINE FRAU UNTER 30, DIE BEI FREIZEITREITEN VOM PFERD GESTÜRZT IST.
Um den Reiter besser zu schützen und die 18,7 Verletzungen pro 100 000 Pferdeinteraktionen im Durchschnitt [1] zu reduzieren, ist es wichtig, die Unfallumstände und Verletzungsmechanismen zu verstehen.
Epidemiologische und Unfallstudien [1] und [2] zeigen, dass Stürze vom Pferd die Hauptursache für Verletzungen sind (54–63 %), gefolgt von Tritten des Pferdes (22–28 %).
Interessante Zahlen gibt es auch zur Art der Aktivität [1]: Freizeit- und Profisport. Im Freizeitbereich sind Reitverletzungen häufiger als Fußverletzungen (92 % vs. 68 %), während im Profibereich die Fußverletzungen überwiegen (32 % vs. 8 %).
DIE SCHWERSTVERLETZTEN REITER SIND SPRINGREITER, DIE VOM PFERD GESTÜRZT SIND UND DESSEN VERLETZUNGEN HAUPTSÄCHLICH DEN OBERKÖRPER BETREFFEN.
Reitstürze können sehr gefährlich oder sogar tödlich sein: Geschwindigkeiten bis zu 65 km/h, Pferdegewicht über 450 kg, Tritte mit einer Kraft von bis zu 1 000 kg, und der Kopf des Reiters kann bis zu 2,7 m über dem Boden sein. Der menschliche Körper wird so hohen Belastungen ausgesetzt, die Verletzungen verursachen können [3], [4] und [5].
Die Lokalisation der Verletzungen hängt vom Schweregrad ab. Bei schweren Verletzungen (AIS4+) sind am häufigsten betroffen: Thorax (40 %), Kopf (23 %) und Wirbelsäule (23 %). Häufige Verletzungen im Oberkörperbereich sind Rippenbrüche, Wirbelsäulenfrakturen, Schlüsselbeinbrüche und Lungenschäden [2].